Ereignisse in Lage im Jahr 1995

 

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Pastor Lange verabschiedet 

Im  Frühjahr 1995 wurde Pastor Lange nach 22 Dienstjahren in Lage von der Kirchengemeinde in den Ruhestand verabschiedet. Er hatte außer seinem Dienst als Seelsorger der Gemeinde noch verschiedene ehrenamtliche Aufgaben übernommen. Er leitete den Posaunenchor, hatte 1973 den Kirchenchor ins Leben gerufen, den Jugendchor geleitet und vielen jungen Menschen das Gitarrespielen beigebracht. Er war sehr musikalisch veranlagt. Er hatte auch Religionsunterricht in der Grundschule Lage und an den weiterführenden Schulen in Neuenhaus gegeben. Die Kirchengemeinde Lage hat ihm sehr viel zu verdanken. 

Auch seine Frau wirkte in der Gemeinde sehr aktiv mit. Sie leitete den Frauenkreis, spielte auch verschiedentlich die Orgel und unterstütze ihren Mann bei der Büroarbeit nach Kräften.  Alle diese ehrenamtlichen Aufgaben übernahmen beide unentgeltlich. Die Kirchengemeinde Lage ist dem Ehepaar Lange sehr zu Dank verpflichtet.

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Pastor Lange und Frau mit einigen Chormitgliedern nach dem Abschiedsgottesdienst.

Pastor Lammer eingeholt
Im Herbst 1995 wurde Pastor Lammer aus Bad Bentheim als Nachfolger für Pastor Lange von den Gemeindemitgliedern in Lage gewählt. In alter Tradition wurde er mit einer Kutsche, begleitet von vielen Radfahrern, festlich „eingeholt“.

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Familie Lammer in der Kutsche 

Auch die Kinder begrüßten ihn herzlich

   
Neues Schützenhaus in Lage

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gab der Präsident des Lager Schützenvereins, Jan Egbers, den Startschuss für den Bau eines neuen Schützenhauses auf dem Festplatz der Gemeinde Lage. Das Bauvorhaben, das die Lager Schützen zum größten Teil in Eigenleistung verwirklichten, sollte vor allem der Schießgruppe und dem Spielmannzug des Vereins zu Gute kommen, aber auch für kleinere Versammlungen und Vorstandszusammenkünfte zur Verfügung stehen.

Im Januar 1994 entschieden die Mitglieder des Schützenvereins, den Bau der lange gewünschten Halle in Angriff zu nehmen.

Die Gemeinde Lage machte den Bau des Schützenhauses möglich, indem ein 2700 Quadratmeter großes Teilstück des gemeindeeigenen Festplatzes dem Schützenverein als Schenkung übereignet wurde.

In der etwa 10 x 40 Meter großen Halle fanden Versammlungs- und Sanitärraume sowie eine Kasse Platz. Die Kosten, für die der Schützenverein aufkommen musste, beliefen sich auf 150 000 bis 160 000 DM.

Quelle: Grafschafter Nachrichten vom 19. August 1995

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