Ereignisse in Lage im Jahr 2006

 

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In der Gemeinde Lage ist die Dorferneuerung abgeschlossen

Nach den Worten von  Hans-Christian Speer, dem Leiter des Früheren Amtes für Agrarstruktur sind von privater und öffentlicher Hand 2,33 Millionen Euro investiert worden. Nach Aussage von Bürgermeisterin Henni Nyhuis hat die Gemeinde Lage in den vergangenen Jahren 1 245 000 Euro investiert davon waren 703 836 Euro Fördermittel vom Amt für Agrarstruktur. Für eine kleine Gemeinde wie Lage sind das beeindruckende Zahlen.

Erste Gespräche mit dem Amt für Agrarstruktur wegen Fördermitteln wurden 1996 geführt. Im Sommer 1997 war ein Dorferneuerungsplan entwickelt worden. Die Wassermühle wurde mit Hilfe der Stichting Ribo saniert, so dass die erste Maßnahme der Dorferneuerung die Anlage eines naturnahen Dorfteiches als Wasserreservoir für den Mühlenbetrieb war. 

Dann folgte die Umgestaltung des ersten Abschnittes der Dorfstraße zwischen Kirche und der Brücke Richtung Nordhorn, im zweiten Abschnitt dann ein Jahr später die Erneuerung  der Dorfstraße von der Grenzstraße bis zur Hardinger Straße. Gleichzeitig wurde ein kurzer Rad- und Fußweg  zum Friedhofseingang an der Kreisstraße Richtung Neuenhaus gepflastert. 

Weitere Projekte waren die Neugestaltung des Parkplatzes an der Teestube und die Restaurierung des Kopfsteinpflasters bis zur Mühlenbrücke. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass auch die Mühlenbrücke marode war. Nach dem Wechsel des Planungsbüros ging es auch hier weiter. 

Möglich war vieles in Lage nur durch die gute Zusammenarbeit mit der niederländischen Sichting Twickel, der viel Grund in Lage gehört. Die Stichting Twickel renovierte die hölzerne Fußgängerbrücke (Vischerbrücke). Durch die Gemeinde wurde die Umgestaltung des Parkplatzes beim Dorfgemeinschaftshaus und eine verkehrsberuhigte Einfahrt in das neue Baugebiet Twickels-Kamp in Angriff genommen. Im Frühjahr 2005 wurde eine neue Zuwegung zum Friedhof geschaffen. Es folgte die Umgestaltung des Umfeldes beim Ehrenmal gegenüber der Kirche. Mit der Umgestaltung des Rad- und Gehweges entlang der Kreisstraße in Lage und einer geänderten Fahrbahnführung wurde die Dorferneuerung in Lage in  diesem Jahr abgeschlossen.

Quelle: Grafschafter Nachrichten vom 29. Juli 2006

 

Ortsbrandmeister Joachim Albers zum 100 jährigen Bestehens der Feuerwehr Lage

100 Jahre Feuerwehr Lage heißt nicht nur, dass eine Organisation des Rettungswesens 100 Jahre „überlebt“ hat, es heißt viel mehr, dass sich über 100 Jahre hinweg stets pflichtbewusste und selbstlose Menschen gefunden haben, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich für das Leben und Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt haben; immer mit dem Wissen, dass es auch auf Kosten der eigenen Gesundheit gehen kann. Natürlich hat sich die Arbeit in den 100 Jahren verändert, einst die von Pferden gezogene Handdruckspritze, heute gut ausgerüstete Einsatzfahrzeuge, früher die Alarmierung über Glocken und Sirenen, jetzt die stille Alarmierung über Meldeempfänger, so dass viele Bürger von den Einsätzen fast nichts mehr mitbekommen.

Heute stellt sich die Feuerwehr als eine Organisation dar, die vielfältige Aufgaben in unserer Gesellschaft hat. Retten, löschen, bergen, schützen – diese Eckpfeiler der Feuerwehr ziehen sich durch alle Aufgaben der Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Katastrophenschutz und Sicherungsmaßnahmen. Eine laufende und intensive Ausbildung der Feuerwehrkameraden gibt den Bürgerinnen und Bürger in Lage die Sicherheit, sich im Notfall auf ihre Feuerwehr verlassen zu können.

 

30 Jahre Jugendfeuerwehr

Mit Stolz blicken wir auf diese Zeit zurück. Schon damals haben führende Mitglieder der Feuerwehr Lage erkannt, dass der Bestand der Einsatzabteilung nur am besten durch die Gründung einer Jugendfeuerwehr gewährleistet wird. Wir dürfen heute feststellen, dass diese Entscheidung vollkommen richtig war, waren doch 28 Kameraden der aktuellen Einsatzabteilung Mitglied der Jugendfeuerwehr. Die Eltern der Feuerwehrmänner wissen, dass ihren Kindern durch die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr Werte fürs Leben vermittelt werden. Neben der Bereitschaft sich für andere Menschen einzusetzen, werden den jungen Menschen soziale Themen, partnerschaftliches Verhalten und kameradschaftliche Zusammenarbeit geboten.

Die Feuerwehr Lage möchte sich bei allen bedanken, die durch Mithilfe und Unterstützung die Jubiläumsveranstaltung ermöglichen. Meinen persönlichen Dank richte ich an alle Kameraden für die großen Mühen und die vielen Stunden Arbeit zur Vorbereitung dieses Festes und der Erstellung der Festschrift. Natürlich schließe ich in den Dank die Ehefrauen bzw. Partnerinnen der Kameraden mit ein.

 

Henni Nyhuis erneut zur Bürgermeisterin gewählt

Bei den Kommunalwahlen im September 2006 wurden 11 Mitglieder des Rates gewählt. Bisher gehörten dem Gemeinderat nur 9 Mitglieder an. 4 Mitglieder wurden neu in den Rat gewählt. Der Rat wählte auf seiner konstituierenden Sitzung Henni Nyhuis erneut zur Bürgermeisterin. Es ist bereits ihre dritte Amtsperiode, nachdem sie 1996 zur Nachfolgerin von Horst van den Bosch gewählt wurde. Ihre Stellvertreter sind Hindrik Bosch und Manfred Jungfer. 

Bürgermeisterin Henni Nyhuis inmitten der derzeitigen Ratmitglieder mit den 

ausgeschiedenen Ratsherren Gerd Schlikker und Harm Kolde (mit Blumensträußen).

(c) Grafschafter Nachrichten

Harm Kolde wurde zum Ehrenratsherrn ernannt. Insgesamt 29 Jahre, von 1972 bis 1986 und von 1991 bis 2006 gehörte er dem Gemeinderat an. Geehrt wurde auch Gerd Schlikker, der dem Rat in der vergangenen Wahlperiode angehört hatte.

Die Bürgermeisterin zeigte sich befriedigt darüber, dass nunmehr die Dorferneuerung abgeschlossen sei. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Dorfstraße erneuert und im "dorftypischen Stil" ausgebaut. Als nächste große Vorhaben bezeichnete sie den Ausbau der Straßen im neuen Baugebiet "Westlicher Baukamp". Dort soll demnächst eine Reihe neuer Bauplätze erschlossen werden.

Ein großes Sorgenkind der finanziell nicht auf Rosen gebetteten Gemeinde ist das Dorfgemeinschafthaus. Es ist inzwischen fast 40 Jahre alt. Der bauliche Zustand der Umkleideräume im Kellergeschoss und die Leitungen machen eigentlich eine Grundsanierung erforderlich.

Quelle: Grafschafter Nachrichten vom 14. November 2006

 

Duftgarten und Kräuterterrasse für den Kindergarten

Mit einer großen Pflanzaktion wurde im April/Mai der Spielplatz im Kindergarten Lage um einige Erlebnismöglichkeiten erweitert. Das Areal am Dorfgemeinschaftshaus, das derzeit etwa 350 Quadratmeter umfasste, wurde auf etwa 2000 Quadratmeter erweitert. Zu dieser Erweiterung wurde eine nahe, unbenutzte Wiese einbezogen, die der Gemeinde gehört. Der Kindergarten Lage wird derzeit von 35 Kindern besucht.

Foto. GN

An der Aktion nahmen zwanzig Erwachsene teil, darunter Bürgermeisterin Henni Nyhuis. Auch viele Kinder halfen eifrig mit. Es wurden "Weiden-Zelte", ein "Weiden-Tunnel", ein Bambuswald, ein Duftgarten, eine Kräuterterrasse und ein Flussbett angelegt. Im "Schmeckgarten" sollen die Kinder Beeren und Nüsse probieren können.

Die Planung der Maßnahmen erfolgte im Herbst des Vorjahres gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die Lottostiftung "Bingo" finanzierte die Aufwendungen, die etwa 5000 € betrugen. Lager Bürger und Vereine sponsorten Steine, Spielmaterial und Stauden. Die Umsetzung der Pläne lag in den Händen von Hermine Rosemann, der Leiterin des Kindergartens, Albert Epmann, Gudrun Körner, Hausmeister Gerhard Daalmann sowie Andrea Peters-Vos vom Gemeinderat. 

Quelle: Grafschafter Nachrichten vom 3. Mai 2006

 

"Blumenstübchen" hat eröffnet

Gina Borgmann aus Kleinringe hat dieser Tage das "Lager Blumenstübchen" eröffnet. Die 20-jährige Floristin führt das Geschäft der Familie van der Veen weiter, die ihre Niederlassung in Lage Ende März geschlossen hatte. Gina Borgmann hat ihre Ausbildung bei van der Veen in Veldhausen absolviert und arbeitete seitdem in Lage. "Es gehöre Mut dazu, mit 20 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen", lobte Bürgermeisterin Henni Nyhuis bei einem Empfang. In dem neu gestalteten Ladenlokal an der Dorfstraße 47 bieten Gina Borgmann und ihre Mitarbeiter ein umfangreiches Sortiment an frischen Blumensträußen, Pflanzen und Gestecken an.

Quelle: Grafschafter Nachrichten vom 8. Mai 2006

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